Interdisziplinäre Projekte

Unser Netzwerk “Wissenschaft und Praxis” vereint zahlreiche Professionen zu einem fruchtbaren “Miteinander”.
Unsere aktuellen Projekte:

Gehirn und CMD

Das Kiefergelenk und die Okklusion sind in komplexer Art und Weise in verschiedene Schmerzsyndrome eingebunden. Von Fehlstellungen in diesem Bereich ausgehend, kann es in Form einer absteigenden Störungsdynamik zu Dysfunktionen des gesamten Haltungsapparates kommen. Umgekehrt vermag eine aufsteigende Störungsdynamik Einfluss auf das craniomandibuläre System zu nehmen. Das Nervensystem – als Träger des Psychischen – stellt schließlich die Instanz dar, die alle Elemente zum kooperativen Miteinander zusammenführt. Für Diagnose und Therapie leitet sich aus dem Gesagten eine polyperspektivische Handlungsstrategie ab.

Gernot Heine

Dr. Gernot Heine

Als interdisziplinäres Team führen wir die Teilelemente einer modernen Zahnmedizin (Dr. Stephanie Gruber www.praxis-gruber.com), einer dynamischen Kieferorthopädie (Dr. Gernot Heine www.dr-heine.de), der manuellen Medizin und Chiropraktik (Kristin Siebig), der Psycho- und Körpertherapie (Dr. Damir del Monte) und anspruchsvollen Zahntechnik (Jörg Forsbach) – unter Zuhilfenahme weiterer Methoden – zu einem ganzheitlichen praktischen Vorgehen zusammen.
Als Wissenschaftler suchen wir (Dr. Gernot Heine und Dr. Damir del Monte) Modelle zu entwickeln, die das komplexe Miteinander neuro-psychischer, neuro-chemischer, neuro-muskulärer, neuro-faszialer und arthrogener Wechselwirkungen abzubilden vermögen. Weitere Informationen finden Sie unter www.orcadent.de.

Jörg Forsbach

Jörg Forsbach

Gehirn, Visualsystem und multimodales Training

Wahrnehmung ist das Ergebnis eines komplexen Konstruktionsprozesses und geschieht in einem System, in dem alle sensorischen und motorischen Elemente des Organismus integriert sind und zusammenarbeiten.
Funktionale Ganzheit zu denken, heißt, Denken und Fühlen, Wahrnehmen und Handeln (und damit Sich-Bewegen) als untrennbar miteinander verbundene und sich beeinflussende Elemente zu verstehen.
Die komplexeste Sinnesmodalität des Menschen stellt das visuelle System dar. Dieses steht in intensiver Wechselwirkung sowohl zu anderen Wahrnehmungsmodalitäten wie auch zum motorischen System und (über die limbischen Areale) dem Vegetativum. Die Tatsache, dass die differenzierte Arbeit mit den Augen Auswirkungen auf die Funktionsweise und den Aktivierungsgrad weiter Teile des Organismus hat, zeigt sich in der täglichen Praxis eines multimodalen Trainingskonzepts, das – auf Grundlage der funktionalen Optometrie – von unserem interdisziplinären Team entwickelt wird.

Jochen Dürselen

Jochen Dürselen

Multimodale Verarbeitungskompetenzen (z. B. bei Leistungssportlern) können gesteigert, Störungsbilder wie Lese-Rechtschreib-Schwäche, ADHS oder Strabismus finden mit diesem Ansatz eine funktionale Einordnung und zeigen vielfach sehr positive Trainingseffekte.
Zum Team gehören Jochen und Wilma Dürselen (www.optologisches-zentrum.de), Pascal Abegg (www.sportsvision.ch), Dieter Höppner und Anja Braun (www.sehen-hören-lernen.de). Die wissenschaftliche Begleitung und Supervision erfolgt durch Damir del Monte.

Pascal Abegg

Pascal Abegg